


Low-Code Entwicklung – Chancen und Grenzen für Unternehmen
Low-Code-Entwicklung revolutioniert die Art und Weise, wie Unternehmen Software erstellen.
Du fragst dich vielleicht, was genau dahinter steckt und welche Möglichkeiten sich dadurch für dein Business eröffnen?
Wir bei Newroom Media haben die wichtigsten Fakten, Vorteile und Herausforderungen für dich zusammengestellt.
Was ist Low-Code Entwicklung?
Low-Code Entwicklung revolutioniert die Softwareerstellung. Du nutzt visuelle Entwicklungsumgebungen und vorgefertigte Komponenten statt komplexer Programmiersprachen. Laut Forrester Research erstellst du Anwendungen so bis zu 5-10 mal schneller als mit traditionellen Methoden.



Visuelle Entwicklung im Fokus
Mit Low-Code ziehst du Bausteine per Drag-and-Drop auf eine Oberfläche. Du verknüpfst Elemente visuell und definierst Geschäftslogik ohne tiefe Programmierkenntnisse. Das öffnet die Tür zur Softwareentwicklung auch für Fachabteilungen.
Grenzen und Herausforderungen
Trotz der Vorteile stößt Low-Code bei sehr komplexen Projekten an Grenzen. Technische Einschränkungen wie begrenzte Funktionen oder Skalierungsprobleme können auftreten. Generierte Datenbankschemata sind oft nicht für große Datenmengen optimiert, was die Handhabung umfangreicher Applikationen erschweren kann.
Erfolgsgeschichten aus der Praxis
Dennoch gibt es beeindruckende Erfolge: Der größte Kunde von ClaySys (einer bekannten Low-Code-Plattform) nutzt die Technologie zur Unterstützung von 21.000 Callcenter-Agenten. Ein großer portugiesischer Versicherer implementierte sein komplettes Schadensmanagement-System auf der OutSystems-Plattform.
Potenzial für schnelle Digitalisierung
Low-Code bietet enormes Potenzial für schnelle Entwicklung und Digitalisierung. Du solltest die Plattformwahl aber sorgfältig abwägen und deine spezifischen Anforderungen berücksichtigen. Eine durchdachte Strategie hilft dir, die Chancen von Low-Code optimal für dein Business zu nutzen.
Im nächsten Abschnitt werfen wir einen genaueren Blick auf die konkreten Vorteile, die Low-Code-Entwicklung für Unternehmen bietet.
Wie profitierst du von Low-Code?
Low-Code Plattformen sind eine vergleichsweise neue Technologie der Prozessdigitalisierung und -automatisierung. Du kannst damit deine Digitalisierung massiv beschleunigen und Kosten sparen. Obwohl Low-Code Plattformen großes Potenzial bieten, ist es wichtig, ihre Möglichkeiten und Grenzen realistisch einzuschätzen. Das bedeutet für dich: Schnellere Markteinführung neuer Produkte und Services, aber auch sorgfältige Planung und Evaluation.
Kosteneinsparungen durch Effizienz
Die Einsparungen können beachtlich sein. Mit der richtigen Strategie kannst du Ressourcen freisetzen und dein Budget effektiver einsetzen. Es ist jedoch wichtig, die tatsächlichen Kosten und Einsparungen im Kontext deines spezifischen Unternehmens zu betrachten.
Fachabteilungen werden zu Entwicklern
Ein weiterer Pluspunkt: Deine Fachabteilungen können selbst Hand anlegen. Mitarbeiter ohne tiefe Programmierkenntnisse erstellen einfache Anwendungen. Das entlastet deine IT-Abteilung und fördert Innovation im ganzen Unternehmen. Du ermöglichst so genanntes „Citizen Development“ und nutzt das volle Potenzial deiner Mitarbeiter.
Bessere Zusammenarbeit im Team
Low-Code kann die Kommunikation zwischen IT und Fachabteilungen verbessern. Durch visuelle Entwicklungsumgebungen verstehen beide Seiten besser, was technisch möglich ist. Das führt zu effizienteren Prozessen und besseren Ergebnissen. Du förderst damit eine Kultur der Zusammenarbeit und Innovation in deinem Unternehmen.



Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
Mit Low-Code kannst du möglicherweise schneller auf Marktveränderungen reagieren. Du passt Anwendungen einfacher an neue Anforderungen an, ohne lange Entwicklungszyklen. Diese Agilität kann dir einen Wettbewerbsvorteil in einer sich schnell wandelnden Geschäftswelt verschaffen.
Reduzierung technischer Schulden
Low-Code-Plattformen bieten oft moderne, wartungsarme Architekturen. Du kannst technische Schulden reduzieren, die sich bei traditioneller Entwicklung über Jahre ansammeln können. Das spart langfristig Kosten und hält deine IT-Landschaft flexibel.
Trotz dieser Vorteile ist Low-Code kein Allheilmittel. Du brauchst weiterhin IT-Expertise, besonders für komplexe Projekte. Im nächsten Abschnitt werfen wir einen Blick auf die Grenzen und Herausforderungen der Low-Code-Entwicklung, die du bei deiner Strategie berücksichtigen solltest.
Wo liegen die Grenzen von Low-Code?
Low-Code bietet viele Vorteile, stößt aber auch an Grenzen. Bei hochkomplexen oder sehr spezifischen Anwendungen kann die Technologie an ihre Grenzen stoßen. Aktuelle Forschung zeigt, dass Low-Code-Plattformen nicht nur Entwicklungszeit und -kosten reduzieren, sondern auch eine Kultur der Innovation fördern. Große, unternehmenskritische Systeme bleiben oft eine Domäne klassischer Entwicklung.
Technische Einschränkungen beachten
Ein häufiges Problem ist die begrenzte Skalierbarkeit. Generierte Datenbankschemata sind oft nicht für große Datenmengen optimiert. Das kann bei wachsenden Nutzerzahlen zu Performance-Problemen führen. Auch die Architektur spielt eine Rolle: Monolithische Strukturen erschweren eine effiziente horizontale Skalierung. Du solltest daher genau prüfen, ob deine Anwendung langfristig mit Low-Code umsetzbar ist.
Abhängigkeit vom Anbieter vermeiden
Ein weiteres Risiko ist das sogenannte Vendor Lock-in. Du bindest dich möglicherweise stark an einen bestimmten Anbieter. Ein Wechsel der Plattform kann aufwändig und teuer werden. Achte deshalb auf offene Standards und Exportmöglichkeiten. Einige Plattformen bieten hybride Modelle: Du startest mit Low-Code und kannst später auf klassische Entwicklung umsteigen.
Sicherheit und Compliance im Blick behalten
Sicherheit ist ein kritischer Punkt, besonders wenn Fachanwender ohne tiefes IT-Wissen Anwendungen erstellen. Mangelnde Erfahrung kann zu Sicherheitslücken führen. Implementiere klare Richtlinien und Schulungen. Auch die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen (wie der DSGVO) muss sichergestellt sein. Prüfe, ob deine Low-Code-Plattform die nötigen Sicherheitsfeatures und Zertifizierungen bietet.
Komplexität und Anpassungsfähigkeit
Bei sehr spezifischen oder komplexen Anforderungen stößt Low-Code oft an seine Grenzen. Die vorgefertigten Komponenten und visuellen Entwicklungsumgebungen bieten zwar Geschwindigkeit, aber manchmal auf Kosten der Flexibilität. In solchen Fällen kann traditionelle Softwareentwicklung (trotz höherer Kosten und längerer Entwicklungszeiten) die bessere Wahl sein.
Integrationsprobleme mit bestehenden Systemen
Die Integration von Low-Code-Lösungen in bestehende IT-Landschaften kann herausfordernd sein. Besonders bei Legacy-Systemen oder proprietären Technologien treten oft Kompatibilitätsprobleme auf. Du musst sorgfältig planen, wie du neue Low-Code-Anwendungen mit deiner bestehenden Infrastruktur verbindest.



Fazit und Ausblick
Low-Code Entwicklung revolutioniert die Art, wie Unternehmen Software erstellen. Du kannst damit Anwendungen schneller entwickeln, Kosten reduzieren und deine Mitarbeiter aktiv einbinden. Trotz dieser Vorteile musst du die Grenzen der Technologie im Blick behalten, besonders bei komplexen Systemen.
Deine Entscheidung für Low-Code sollte strategisch und wohlüberlegt sein. Analysiere genau, welche Projekte sich dafür eignen und wo traditionelle Methoden sinnvoller sind. Eine hybride Strategie, die Low-Code mit klassischer Entwicklung kombiniert, kann oft der beste Weg sein (besonders bei der Integration in bestehende IT-Landschaften).
Die Zukunft der Low-Code Entwicklung sieht vielversprechend aus, mit erwartetem Marktwachstum und technologischen Fortschritten. Wenn du Unterstützung bei deiner Digitalisierungsstrategie suchst, kann Newroom Media dir helfen. Mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützt dich Newroom Media dabei, den digitalen Wandel für dein Business zu nutzen.